Bei Bohrarbeiten mit Down-the-Hole-Bohrern (DTH) in Gesteinsformationen mit hoher Härte (Gesteinshärtekoeffizient f = 14-16) und stark abrasiven Gesteinsformationen sind Hartmetall-Knöpfe ständig starker Stoßbelastung, Schneidwirkung und abrasivem Verschleiß durch hartes Gestein ausgesetzt.
Herkömmliche Herstellungsverfahren führen im Allgemeinen zu Hartmetallknöpfen mit ungünstigen Oberflächenspannungsbedingungen, unzureichender Oberflächenschichtverdichtung und relativ geringer Bruchzähigkeit. Unter kontinuierlicher zyklischer Belastung entstehen und breiten sich leicht Mikrorisse aus, was zu Fehlerarten wie Abplatzen des Knopfes, Bruch und übermäßigem Verschleiß führt, was letztendlich zu einem vorzeitigen Ausfall des DTH-Bohrers führt. Häufiger Bohrerwechsel erhöht nicht nur die Verbrauchsmaterialkosten für Bergbaubetriebe erheblich, sondern wirkt sich auch negativ auf die Produktionskontinuität und die Betriebseffizienz aus.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, die sich in erster Linie auf die Optimierung der Karbidzusammensetzung oder die Anpassung von Sinterparametern konzentrieren und oft nur begrenzte Leistungsverbesserungen bewirken, verbessert die Oberflächennachbehandlungstechnologie die Mikrostruktur und den Spannungszustand der Oberflächenschicht durch mechanische plastische Verformung der Oberfläche. Dadurch wird die Verschleißfestigkeit und Bruchfestigkeit von Hartmetallknöpfen grundlegend verbessert.
Die wesentlichen Vorteile sind folgende:
(1) Leistungssteigerung ohne Änderung des Substratmaterials
Der Prozess erfordert keine Änderung der Zusammensetzung des Hartmetallsubstrats. Stattdessen werden erhebliche Leistungsverbesserungen durch mechanische Verstärkung der Oberflächenschicht erreicht.
(2) Optimierung des Oberflächenspannungszustands
Um die beim Bohren entstehenden Zugwechselspannungen effektiv auszugleichen, wird eine stabile Druckeigenspannungsschicht eingebracht. Dadurch wird die Entstehung und Ausbreitung von Mikrorissen an der Oberfläche unterdrückt, die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdungsstöße erhöht und das Risiko eines Sprödbruchs bei sofortiger Stoßbelastung verringert.
(3) Erhöhte Oberflächenhärte und Verschleißfestigkeit
Durch die mechanische Verstärkung wird die relativ poröse Oberflächenstruktur des Hartmetallknopfs verdichtet und gleichzeitig die Hartmetallkornstruktur verfeinert, wodurch eine dichte, hochhärteverstärkte Oberflächenschicht mit hervorragender Verschleiß- und Erosionsbeständigkeit entsteht.
(4) Verbesserte Bruchzähigkeit (KIC)
Die mechanische Verstärkung repariert ursprüngliche mikroskopische Oberflächendefekte, optimiert das Oberflächenspannungsfeld und stumpft Rissspitzen ab, wodurch die Rissausbreitung effektiv gehemmt und die Bruchzähigkeit (KIC) der Hartmetallknöpfe deutlich verbessert wird.
II. Vergleichstest
1. Testbedingungen
Der Feldtest wurde in einer großen heimischen Wolfram-Molybdän-Mine durchgeführt. Der Erzkörper bestand aus dichtem, hartem Wolfram-Molybdän-Erz mit einem Gesteinshärtekoeffizienten von f = 14-16. Die Formation wies eine hervorragende Integrität und eine extrem hohe Abrasivität auf und stellte eine der anspruchsvollsten Bohrumgebungen mit starkem Bohrerverschleiß dar.
2. Testergebnisse


